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mit dem Nationalen Chinesischen Ensemble für Oper und Tanztheater
Das Nationale Chinesische Ensemble für Opern und Tanzdramen vereint eine Vielzahl von künstlerischen Disziplinen unter einem Dach. Es setzt sich aus einem Opernensemble, einer Tanzgruppe, einem Orchester für traditionelle chinesische Musik und einem Sinfonieorchester zusammen, die von eigenen Kreativstudios und einer eigenständigen Produktionsabteilung für Bühnenkunst betreut werden.
Neben den weltberühmten Künstlern wie Guo Lanying, Zhao Qing und Chen Ailian glänzen in den letzten Jahren auch viele jüngere Talente des Ensembles auf nationaler und internationaler Bühne. Seit der Gründung des Ensembles vor mehr als fünfzig Jahren, wurden über hundert herausragende Opern- und Tanzstücke mit hohem Engagement produziert und auf höchstem Niveau präsentiert. Das vielfältige künstlerische Programm des Ensembles wurde vom Publikum immer wieder von neuem mit Begeisterung aufgenommen.
Als staatliches Ensemble steht das Nationale Chinesische Ensemble für Opern und Tanzdramen unter der direkten Leitung des Ministeriums für Kultur der Volksrepublik China und ist mehrfach als Botschafter der chinesischen Kultur weltweit in vielen Ländern aufgetreten. Es hat dabei einen großen Beitrag zur Förderung des internationalen kulturellen Austauschs geleistet. Dabei hat das Ensemble auch zahlreiche Auszeichnungen erhalten und genießt so international ein hohes Renommee.
Das Deutsch-Chinesische Forum Stuttgart e. V. lädt zu diesem Vortrag von Adrian Zielcke, früher Ressortleiter Außenpolitik der Stuttgarter Zeitung, ein.
In den meisten Diskussionen über China werden früher oder später die „Menschenrechte” angesprochen, die aus unserer westlichen Sicht in China nicht hinreichend beachtet würden. Hilfreich für fundierte Gespräche hierüber ist es zu verstehen, wie das Menschenbild der Chinesen im Unterschied zu unserem westlich-christlichen Menschenbild zu sehen ist. Dies darzustellen ist das Anliegen von Studiendirektor und Pfarrer Klaus Autenrieth, der selbst in China aufgewachsen ist. Der Vortrag wird ein Dialog zwischen ihm und einer chinesischen Koreferentin, Frau Aimin Wagner, sein. Angesprochen werden unter anderem folgende Aspekte:
Was versteht man in China unter Menschsein? Was ist das Wesen des Menschen zwischen Himmel und Erde? Welchen Stellenwert hat im Rechtsempfinden der Chinesen die Würde des Menschen? Was bedeutet das „Gesicht wahren“, und „Menschlichkeit und Menschenliebe“ („ren“ bei Konfuzius). Was bedeutet Familie und Freundschaft? In welchem Licht stehen im Land der Mitte die westlichen Barbaren?
Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende wird gebeten.
Zwei Berichte über Reisen aus dem Jahr 2010 mit anschließender Diskussion
Herr Roland Reinberger berichtet von seiner Chinareise im Oktober 2010 in die Provinz Guangxi,
von Begegnungen mit der modernen Kunstszene in Beijing und von seinem Besuch bei der EXPO in Shanghai.
Herr Achim Klagge berichtet von seiner Chinareise im Jahr 2010 mit dem Besuch kultureller Sehenswürdigkeiten,
über Erfahrungen mit der modernen Verkehrs Infrastruktur und ebenfalls von seinem Besuch bei der EXPO in Shanghai.
Diavortrag. Karl Günter Kost lebte und arbeitete vier Jahre in China. Er arbeitete bei einem chinesischen Unternehmen in der Stadt Ningo in der Provinz Yienang. In Ningo, einer Stadt mit 7,5 Millionen Einwohnern, befindet sich der zweitgrößte Hafen nach Shanghai. Der Vortrag schildert China als ein Land, das einem sozialen Wandel zwischen Tradition und Moderne unterliegt.