Bücher

Bildband: China – Porträt eines Landes

Buch Tradition und Moderne, Arm und Reich, atemberaubende Landschaften und eine vergiftete Atmosphäre. Das sind nur einige Antagonismen, die das Reich der Mitte treffend beschreiben. Ein Bildband erzählt die chinesische Geschichte von 1949 bis heute. [Quelle: A. Christoph/e-politik.de]

Bildband „Hidden China”: Zeitreise per Fahrrad

Bildband: Hidden China

Fotografien: Alessandra Meniconzi
Texte: Bertram Job

Dieser Bildband führt den Leser hin in die entlegensten Gebiete Chinas und zeigt eine Welt fernab der großen Metropolen, eine fast vergessene Welt, wo die Menschen ihre Traditionen noch weitestgehend unberührt leben. Mit ihrer einfühlsamen Art gelingt es Alessandra Meniconzi, in Lebensbereiche vorzudringen, die bis vor wenigen Jahrzehnten den Reisenden und anderen Fotografen oft verschlossen blieben. So ist sie Gast in den Zelten der Nomaden, erfährt den harten Alltag der Reisbauern und erlebt spirituelle Zeremonien in buddhistischen Klöstern. Kenntnisreiche und lebendige Texte des Reisejournalisten Bertram Job komplettieren das umfassende Bild über das traditionelle China, das so in einigen Jahren wohl nicht mehr existieren wird.

Buchhinweis: „China ist kein Reich des Bösen”

Titel: China ist kein Reich des Bösen – Trotz Tibet muss Berlin auf Peking setzen
Autor: Georg Blume
104 Seiten / 10,00 €
Verlag Edition Körber Stiftung

Klappentext:

Im Olympiajahr 2008 brach in Tibet eine Revolte aus. Der China-Korrespondent Georg Blume war einer der wenigen Augenzeugen und berichtete aus der Hauptstadt Lhasa über den Zorn vieler Tibeter. China, das neue Reich des Bösen? Nein. Trotz Willkür und Menschenrechtsverletzungen ist die Entwicklung der Volksrepublik zu würdigen. Dies, so Blume, habe Bundeskanzlerin Angela Merkel versäumt und verspiele damit das von ihren Vorgängern in Peking angehäufte politische Kapital. China ist ein Modernisierungsprozess gelungen, dessen Ausmaß der Westen nicht erkennt: Das rasche Wirtschaftswachstum befreit mehr Menschen als je zuvor in der chinesischen Geschichte von bitterer Armut. Innerhalb der KP entstehen pluralistische Strukturen und Ansätze eines Rechts- und Sozialstaats bilden sich allmählich aus: Die Stellung des Einzelnen wird zusehends gestärkt. Eine ernsthafte China-Politik muss diese Bemühungen anerkennen und Demokratiebewegungen unterstützen. Frieden im Sinne einer zukunftsfähigen Weltgesellschaft wird es nur mit dem heutigen reformkommunistischen China geben.