Reisen

Trotz aller modernen Medien sind für das wirkliche Kennenlernen fremder Kulturen und für die gegenseitige Verständigung der persönliche Kontakt und das Erleben unerlässlich. Studien- und Bildungsreisen sowie die Förderung des Schüleraustauschs und die Pflege persönlicher Beziehungen sind daher ein besonderes Anliegen des Vereins. Berichte hierüber finden Sie nachstehend.

Schüleraustausch des Max-Planck-Gymnasiums mit der Fuyang Xindeng High School 2009

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung berichteten Nina Find und Carolin Marschner, zwei Schülerinnen vom Burg- und vom Max-Planck-Gymnasium, über diese Reise. Anhand von schönen Bildern schilderten sie sehr lebendig ihre Eindrücke von Land und Menschen.

Einen ausführlichen Reisebericht finden Sie unter unten stehendem Link.

China-Reise von Klaus Autenrieth im Oktober 2006

Eindrücke einer Reise ins Reich der Mitte—ein Land im Aufbruch

Herr Autenrieth berichtete am 24. November 2011 in der Schorndorfer Künkelinhalle mit Dias von seiner neuesten Reise nach China im Oktober 2006. Es war seine 14. Reise seit 1986. In diesen 20 Jahren hat sich dieses Land unvorstellbar rasch entwickelt, was den wirtschaftlichen Fortschritt und das Selbstbewusstsein der Menschen angeht:

„In Hongkong trafen wir auf eine Demonstration, die dagegen protestiert, wenn gegen die Bürger der Stadt ‘das Messer geöffnet wird’. Herrn und Frau Liew, die im Rathaus Schorndorf schon ihre Bilder ausgestellt haben, begegneten wir mit ihren Kindern beim Essen.

„In Meizhou ist an einigen Stellen bereits der Wohlstand eingekehrt. Wang Qing, der Sohn des Pfarrers arbeitet als Innenarchitekt für die modernsten Wohnungen, die seine Frau verkauft. Er holte uns mit seinem neuen Auto vom Flughafen ab. Das alte Missionshospital war einem riesigen modernen Krankenhauskomplex gewichen. Von der Schule steht aus alter Zeit nur noch ein Gebäude, das frühere Rektorat, jetzt als Museum eingerichtet. Die Schule hat derzeit 2500 Schüler, dazu 300 Lehrer und Verwaltungspersonal. Im Hof stehen ca 2000 Fahrräder in sauberer Ordnung aneinandergereiht.

„Eine Lehrerin, Frau Peng, lud uns zu sich nach Hause ein und holte uns mit ihrem Kleinwagen ab. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Die Altstadt von Meizhou am Ufer der Meijiang ist blitzsauber und autofrei. Neben einfachen Läden und Verkehrsmitteln gibt es modernste Wohnsiedlungen, Einkaufstraßen und eine Autobahn, auf der ein Bus nach Hongkong nur noch vier Stunden braucht. Was geblieben ist, ist die tiefe und gewachsene Freundschaft, die schon in der Geschichte und den Verdiensten der Missionare begründet ist. So erhielten wir herzliche Empfänge und Einladungen, doch bald wieder zu kommen.”

Ein paar Bilder von dieser Reise können sie in unserer Fotogalerie ansehen.