Veranstaltungsarchiv 2012

Wirtschaftsmacht China

Vortrag 1: Wirtschaftsmacht China
(Dr. Andrea Thürmer Leung)

China ist die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und wird als das überragende Wirtschaftswunder des 21. Jahrhunderts betrachtet. Dadurch verschieben sich die globalen Gewichte und auch die Machtschwerpunkte nach Osten. Doch im neuen Fünf-Jahres-Plan wird China seine Wirtschaft umstrukturieren, um nicht mehr abhängig zu sein von seinen Exporten. China will sein rasantes wirtschaftliches Wachstum drosseln und setzt auf heimische Nachfrage. Lassen Sie sich inspirieren und informieren Sie sich jetzt über die Zahlen, Fakten und Strategien des Wirtschaftswunders China.

Vortrag 2: China aus Sicht eines deutschen Mittelständlers
(Udo Lütze, Geschäftsführer der Friedrich Lütze International GmbH, Weinstadt) Über 50 Jahre Tradition in Automation - Mit unzähligen Pionierleistungen und Patenten gehört LÜTZE heute zu den weltweit führenden Unternehmen in der Branche. 1958 gründete Friedrich Lütze (geb. 1923) die Lütze GmbH in Weinstadt bei Stuttgart. Seither werden dort elektronische und elektrotechnische Komponenten und Systemlösungen für die Automatisierung sowie Hochtechnologie für die Bahntechnik entwickelt und gefertigt. Tochtergesellschaften wurden in Frankreich, Österreich, Schweiz, USA, Großbritannien, Spanien und China gegründet. Das Familienunternehmen wird in der zweiten Generation von Udo Lütze geleitet.

Chinesisches Frühlingsfest

Das Jahr des Hasen geht zu Ende, das Jahr des Drachen beginnt. Wir feiern dieses mit unserem schon traditionellen chinesischen Frühlingsfest. Es wird wieder vieles geboten an Musik, Tänzen, Kalligraphie, Qigong, Jonglieren und Kung Fu etc. Ein Trommeltanz steht auf dem Programm und vielleicht gelingt es uns sogar, zum Auftakt des Jahres des Drachen einen Drachentanz auf die Bühne zu bringen. Lassen Sie sich überraschen.

Viel Raum für den Gedankenaustausch und das gesellige Beisammensein ist gegeben.

Eindrücke aus den letzten Jahren finden sich in unsrer Fotogalerie.

Ein Besuch lohnt sich.

Workshop Einführung in die chinesische Kalligraphie und Malerei

Unser Vereinsmitglied, Frau Monika Hoffer, ist Malerin für traditionelle chinesische Malerei und Kalligraphie und wird diesen Workshop leiten:

Die Ruhe und Stille ausstrahlende chinesische Tuschemalerei und Kalligraphie beruht auf der Zurückhaltung, der Sparsamkeit der Tusche, der Beschränkung auf das Wesentliche und der Verschmelzung mit dem leeren Raum.

Ziel dieses Einführungs-Workshops ist es, Sie mit den „4 Schätzen des Studierzimmers“ (chinesischer Pinsel, Reis- oder Maulbeerbaumpapier, Reibestein und Reibetusche) vertraut zu machen und Sie in die Kunst der chinesischen Kalligraphie und Malerei mit ihren monochromen Tönen einzuführen. Es wird die disziplinierte, prägnante und nuancenreiche „lineare“ Pinselführung gelehrt. Es geht darum, mit dem, was ich tue, ganz „eins“ zu sein und in jedem Pinselstrich ganz „da“ zu sein.

Weitere Informationen und Anmeldung über die Volkshochschule Schorndorf.

Alltagsleben im heutigen China

Diavortrag. Karl Günter Kost lebte und arbeitete vier Jahre in China. Er arbeitete bei einem chinesischen Unternehmen in der Stadt Ningo in der Provinz Yienang. In Ningo, einer Stadt mit 7,5 Millionen Einwohnern, befindet sich der zweitgrößte Hafen nach Shanghai. Der Vortrag schildert China als ein Land, das einem sozialen Wandel zwischen Tradition und Moderne unterliegt.

Eintritt: 2€

Querschnitt durch das traditionelle und das moderne China

Zwei Berichte über Reisen aus dem Jahr 2010 mit anschließender Diskussion

  • Herr Roland Reinberger berichtet von seiner Chinareise im Oktober 2010 in die Provinz Guangxi, von Begegnungen mit der modernen Kunstszene in Beijing und von seinem Besuch bei der EXPO in Shanghai.
  • Herr Achim Klagge berichtet von seiner Chinareise im Jahr 2010 mit dem Besuch kultureller Sehenswürdigkeiten, über Erfahrungen mit der modernen Verkehrs Infrastruktur und ebenfalls von seinem Besuch bei der EXPO in Shanghai.

Einladung

Menschenbild in China

In den meisten Diskussionen über China werden früher oder später die „Menschenrechte” angesprochen, die aus unserer westlichen Sicht in China nicht hinreichend beachtet würden. Hilfreich für fundierte Gespräche hierüber ist es zu verstehen, wie das Menschenbild der Chinesen im Unterschied zu unserem westlich-christlichen Menschenbild zu sehen ist. Dies darzustellen ist das Anliegen von Studiendirektor und Pfarrer Klaus Autenrieth, der selbst in China aufgewachsen ist. Der Vortrag wird ein Dialog zwischen ihm und einer chinesischen Koreferentin, Frau Aimin Wagner, sein. Angesprochen werden unter anderem folgende Aspekte:

Was versteht man in China unter Menschsein? Was ist das Wesen des Menschen zwischen Himmel und Erde? Welchen Stellenwert hat im Rechtsempfinden der Chinesen die Würde des Menschen? Was bedeutet das „Gesicht wahren“, und „Menschlichkeit und Menschenliebe“ („ren“ bei Konfuzius). Was bedeutet Familie und Freundschaft? In welchem Licht stehen im Land der Mitte die westlichen Barbaren?

Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende wird gebeten.

Nachtrag: Das Manuskript des Vortrags finden Sie hier als PDF-Datei und den Bericht der Schorndorfer Nachrichten.